Auch bei vermeintlich eindeutigen Angelegenheiten empfiehlt es sich, als Betroffener eines Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahrens oder als Beteiligter eines Verkehrsunfalles zumindest einen anwaltlichen Rat einzuholen, bevor Sie gegenüber Unfallgegnern, Versicherungen, Polizei oder Behörden irgendwelche Erklärungen abgeben.
Und zwar auch, wenn Sie nicht rechtsschutzversichert sind. In einer Erstberatung können zumindest die drohenden Risiken und auch die möglichen Kosten einer anwaltlichen Vertretung aufgezeigt werden. Ob Sie sich dann tatsächlich vertreten lassen, können Sie dann immer noch entscheiden.

Häufig meldet sich nach einem Verkehrsunfall die gegnerische Versicherung schnell bei Ihnen und bietet Ihnen einen Rundumservice an:
Mietwagen, Sachverständigengutachten, Reparatur - um alles wird sich gekümmert. Dies tun Versicherungen natürlich nicht, wenn es sich für sie nicht lohnt. Entscheiden Sie selbst, ob Sie lieber einem Sachverständigen glauben, der von der Versicherung beauftragt wurde, oder einem, den Sie selbst beauftragt haben. Entscheiden Sie selbst, wie wahrscheinlich es ist, dass die gegnerische Versicherung Sie freiwillig auf alle Ihnen zustehenden Schadensersatzpositionen hinweist. Kostenpauschale? Nutzungsausfall? Haushaltsführungsschaden? Schmerzensgeld?
Natürlich sehen es Versicherungen gerne, wenn Unfallfahrzeuge in preiswerten Partnerwerkstätten als in Ihrer Markenwerkstatt repariert werden. Oder wenn die von ihnen beauftragten Reparaturunternehmen billiger sind als die Schadensbezifferung durch Ihren Sachverständigen. Es kann für Sie auch sinnvoll sein, gar nicht oder nur teilweise reparieren zu lassen und lieber nach Gutachten abzurechnen.Auch bei vermeintlich eindeutigen Angelegenheiten empfiehlt es sich, als Betroffener eines Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahrens oder als Beteiligter eines Verkehrsunfalles zumindest einen anwaltlichen Rat einzuholen, bevor Sie gegenüber Unfallgegnern, Versicherungen, Polizei oder Behörden irgendwelche Erklärungen abgeben.
Und zwar auch, wenn Sie nicht rechtsschutzversichert sind. In einer Erstberatung können zumindest die drohenden Risiken und auch die möglichen Kosten einer anwaltlichen Vertretung aufgezeigt werden. Ob Sie sich dann tatsächlich vertreten lassen, können Sie dann immer noch entscheiden.